VEREINSSATZUNG

§ 1

Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr

 

1. Der Verein führt den Namen: “ Help-Haiti-help “ e.V.

2. Der Sitz des Vereins ist Aachen .

3. Der Verein soll ins Vereinsregister beim Amtsgericht in Aachen

eingetragen werden.

4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Zweck des Vereins

 

1. Der Verein verfolgt  unmittelbar und ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein verfolgt nicht in erster Line eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Verein ist selbstlos tätig.

Zweck der Körperschaft ist die Förderung der Jugendhilfe.

2. Zweck des Vereins ist es, Geldmittel und dringend benötigte Sachspenden zur Unterstützung für Kinder und Jugendliche in Heimen oder Jugenddörfern auf Haiti bereit zu stellen und weiter zu leiten.

Dies gilt insbesondere für das nachstehend ausgewählte Projekt:

 

Hausbau für Jugend und Kinder in Port-au-Prince Haiti

 

3. Der Satzungszweck wird durch Spenden, Sachspenden, Hilfsaktionen und Mitgliedsbeiträge verwirklicht.

4. Sämtliche Mittel kommen ausschließlich den in der Mitgliederversammlung beschlossenen Projekten zugute.

5. Der Verein setzt sich nachstehende Hilfsschwerpunkte:

  • Planung und Finanzierung  und Bau von Kinder- und Jugendheimstätten sowie die Bereitstellung erforderlicher Mittel für Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten,
  • Finanzielle Unterstützung dieser Organisationen, insbesondere für Personal- und Betriebskosten,
  • Einrichtung von Kindergärten, Unterrichtsräumen, Arztpraxen und Krankenstationen,
  • Hilfe bei besonders schweren Krankheiten, die einen stationären Aufenthalt in Spezialkliniken erforderlich machen, z.B. Krebstherapien, Organtransplantationen sowie Maßnahmen der plastischen Wiederherstellungschirurgie, Anschaffung von  modernen Prothesen,
  • Vermittlung von Rehabilitations-, Erholungs- und Au Pair Plätzen in Gastfamilien,
  • Unterstützung bei Adoptionsbemühungen und Patenschaftsvermittlungen,
  • Berufsbegleitende- und Ausbildungsmaßnahmen,
  • Schaffung von Lehr- bzw. Ausbildungsplätzen.
  • Bau eines Hauses für Kinder

6. Aufrufe für Sachspendeninitiativen wie z.B.: 

  • Arztpraxen- und Klinikeinrichtungen, Medizinische Geräte und Apparate, eeLaboreinrichtungen, Spritzen, Infusionen, Medikamente, Verbandsmaterial, eeGehhilfen und Krankenstühle usw.,
  • Schreibwaren, Malutensilien sowie Anschauungs- und Lehrmaterial.
  • Spielwaren, Bücher, Schulmaterial
  • Turn- und Sportgeräte,
  • Schulkleidung usw.

7. Finanzielle Unterstützung sowie Weiterleitung von Sachspenden erfolgt nur, wenn sich die Begünstigten verpflichten, spätestens 4 Monate nach Abschluss des Geschäftsjahres einen detaillierten Rechenschaftsbericht über die Verwendung der vom Verein erhaltenen Mittel bzw. Sachspenden vorzulegen.

Ergibt sich aus diesem Rechenschaftsbericht nicht, dass mit diesen Mitteln ausschließlich die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verfolgt wurden oder kommt der Empfänger der Mittel der Pflicht zur Vorlage des Rechenschaftsberichtes nicht nach, wird die Weiterleitung der Vereinsmittel unverzüglich eingestellt.

8. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Aufwandsentschädigungen für administrative Kosten oder Reisespesen werden nur im Rahmen des verabschiedeten Budgets geleistet.

 

§ 3

Mitgliedschaft

 

1. Natürliche oder juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts können Mitglied werden. Über den schriftlichen Antrag bzw. die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung kann der Bewerber schriftlich Widerspruch einlegen, worüber bei der nächsten Mitgliederversammlung durch Abstimmung entschieden wird.

2. Bei minderjährigen Bewerbern muss der Antrag auch von seinem gesetzlichen Vertreter unterschrieben sein.

3. Mit der Aufnahmebestätigung erhält jedes Mitglied ein Exemplar der Vereinssatzung.

4. Der Austritt eines Mitglieds kann zum Ende eines Kalendermonats mit einer Kündigungsfrist von einem Monat schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

5. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste ( s. § 3 Abs. 6 ) oder Austritt aus dem Verein.

6. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung mit der Zahlung des Mitgliedbeitrages im Rückstand ist. Ein Mitglied kann auch ausgeschlossen werden, wenn bei Zahlungs-Rückständen von Beiträgen oder Umlagen die Zustellung der oben genannten Mahnung deswegen nicht erfolgen kann, weil der derzeitige Wohnort des Mitglieds unbekannt ist oder mit zumutbarem Aufwand nicht ermittelt werden kann. Der Ausschluss muss dem Mitglied soweit möglich mitgeteilt werden.

7. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in grob schuldhafter Weise die Interessen des Vereins verletzt oder deren Verwirklichung behindert hat.

8. Gegen den Ausschluss kann schriftlich unter Angaben von Gründen widersprochen werden. Gegen diesen Widerspruch wird auf der nächsten Mitgliederversammlung entschieden.

9. Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsschaftsverhältniss. Eine Rückgewähr von Beiträgen oder Spenden ist ausgeschlossen.

10.Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4

Mitgliedsbeiträge

 

1. Von den Mitgliedern werden Mitgliedsbeiträge erhoben.

2. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

3. Der Vorstand kann auf Antrag im Einzelfall Beitrage ganz oder teilweise stunden oder erlassen.

 

§ 5

Verwaltungskosten

 

Es wird angestrebt die gesamten Verwaltungskosten unter  15  %  des Jahresetats zu halten. 

 

§ 6

Organe

 

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 7

Vorstand

 

1. Der Vorstand des Vereins besteht aus einem Vorsitzenden, einem stellvertretenden Vorsitzenden und einem Kassenführer. Er wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von fünf Jahren gewählt, bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist möglich. Jedes Mitglied des Vorstandes der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzenden und der Kassenführer ist einzelvertretungsbrechtigt; mit der Befugnis, im Namen des Vereins mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter des Dritten Rechtsgeschäfte und Bankangelegenheiten abzuschließen.

2. Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.

3. Der Vorstand kann Beisitzer für besondere Aufgabenbereiche bestimmen, die jedoch nicht zur Vertretung des Vereins berechtigt sind.

4.  Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Werbung von Mitgliedern und Sponsoren,
  • Planung und Durchführung von Spendenaktionen,
  • Auswahl der zu unterstützenden Aktivitäten und Mittelzuweisungen, im Rahmen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und der satzungsgemäßen Etatverwendung,
  • Optimierung der administrativen Abwicklung und Kontenführung, um die finanziellen Mittel in großmöglichem Umfang den ausgewählten Objekten zukommen zu lassen,
  • Akquise von Sachspenden,
  • Nachweis aller finanziellen Transaktionen,
  • Dokumentation des Etateinsatzes und der Sachspenden,
  • Regelmäßige ausführliche Informationen über alle Aktivitäten an die Mitglieder und Sponsoren,
  • Rechnungslegung

 

5. Für alle über die gewöhnliche Tätigkeit des Vereins hinausgehenden Geschäfte oder Maßnahmen bedarf der Vorstand der vorherigen Zustimmung der Mitgliederversammlung.

6. Der Vorstand ist bevollmächtigt, Änderungen der Satzung, die vom Registergericht beim zuständigen Amtsgericht vorgeschrieben werden oder evtl. nach Auffassung der Finanzverwaltung zur Wahrung der Gemeinnützigkeit erforderlich sind, durch einstimmigen Beschluss selbst umzusetzen und der Mitgliederversammlung mitzuteilen.

7. Vorstandssitzungen finden mindestens zweimal jährlich statt.

Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens 14 Tagen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind.

8. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Abs. 6 bleibt unberührt.

9. Beschlüsse des Vorstands können auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder die Zustimmung zu diesem Verfahren erklären und sich an der Beschlussfassung beteiligen.

11. Alle Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen.

12.  Um die Handlungsfähigkeit des Vorstandes zu sichern können bei ausscheidende Vorstandsmitglieder kommissarisch bestellt werden.

 

 § 8

Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird einberufen und durchgeführt, wenn dies mindestens ein Fünftel der Mitglieder unter Angabe von Gründen verlangt. Sie muss spätestens sechs Wochen nach Eingang des Antrags stattfinden.

4. Der Vorstand muss vier Wochen vor der Versammlung schriftlich einladen. Die Einladung wird an die dem Vorstand zuletzt bekannt gegebene Adresse versandt. Sie beinhaltet die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung. Bei außerordentlichen Versammlungen sind die von den beantragenden Mitgliedern gewünschten Punkte mit in die Tagesordnung aufzunehmen.

5. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Ein Mitglied kann sich durch ein anderes Mitglied vertreten lassen. Die entsprechende Vollmacht muss dem Vorstand vor Beginn der Abstimmung vorliegen.

6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ein Viertel der Vereinsmitglieder anwesend sind.

 

 9

Ablauf der Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Ist dieser verhindert oder wünscht dieses die Mitgliederversammlung, wird von der Mitgliederversammlung ein Versammlungsleiter gewählt. Ein Versammlungsleiter ist auch für die Wahl eines neuen Vorstandes zu wählen. Der Versammlungsleiter kann nicht für den Vorstand kandidieren.

2. Vor Schluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert oder ergänzt werden. Wahlen können nur nach vorheriger Ankündigungen in der zugesandten Tagesordnung unter Einhaltung der im § 8 genannten Einberufungsfrist erfolgen. Das gilt auch für Entscheidungen über die Auflösung des Vereins oder den Ausschluss eines Mitglieds.

3. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Enthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Zum Ausschluss von Mitgliedern ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. Änderungen des Vereinszwecks oder die Auflösung des Vereins erfordern eine Mehrheit von Neunzehnteln der abgegebenen Stimmen.

4. Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Auf Antrag von einem Fünftel der anwesenden Mitglieder ist schriftlich und geheim abzustimmen. Die Mitgliederversammlung wählt einen Protokollführer. Im Protokoll sind Beschlüsse unter Angabe von Ort und Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in Form einer Niederschrift festzuhalten. Dieses Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.

 

§ 10

Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung trifft alle Entscheidungen und Maßnahmen, die nicht nach dieser Satzung ausdrücklich einem anderen Vereinsorgan übertragen worden sind.

2. Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der Mitglieder den Vorstand. Gewählt sind die Personen, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen.

3. Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder des Vorstandes mit einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen abwählen.

4. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den vom Vorstand jährlich vorzulegenden Haushaltsplan des Vereins, sowie über den Jahresbericht und die Entlastung des Vorstands.

 

 § 11

Rechnungsprüfung

 

Auf der Mitgliederversammlung ist beim Rechnungsprüfer zu wählen. Die Amtszeit der Rechnungsprüfer beträgt zwei Jahre. Der Rechnungsprüfer prüfen die Kasse und die Buchführung des Vereins mindestens einmal im Geschäftsjahr. Über das Ergebnis ist auf der jeweils nächsten Mitgliederversammlung zu berichten.

 

 

§ 12

Vereinsauflösung

 

  1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall  steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen

und alle sonstigen Werte:

 

Pos. 1 = 15  % , maximal € 50.000,-- an die:

 

Aachener Engel e.V., Borngasse , 52062 Aachen

 

 

Pos. 2 Mit Ausnahme der Positionen 1 der gesamte übrig bleibende Nachlaß an die gemeinnützigen Hilfsorganisationen zu gleichen Teilen:

  • Terra des Hommes
  • Misereor , Mozartstraße 9, 52064 Aachen

 

Die begünstigten Vereine haben das Vereinsvermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

 

 

2.) Mitglieder des Vereins dürfen bei Ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung keine Anteile des  Vereinsvermögens erhalten.

 

§ 13

Sonstiges

 

An Ehrenamtliche des Vereins können die sog. „Ehrenamtspauschale“ i.H. von max. 720 € pro Person und Jahr ausgezahlt werden.

 

Haftung des Vereins für Organe

Der Verein ist für den Schaden verantwortlich, den der Vorstand, ein Mitglied des Vorstands oder ein anderer verfassungsmäßig berufener Vertreter durch eine in Ausführung der ihm zustehenden Verrichtungen begangene, zum Schadensersatz verpflichtende Handlung einem Dritten zufügt.

Der Verein ist für den Schaden verantwortlich, den der Vorstand, ein Mitglied des Vorstands oder ein anderer verfassungsmäßig berufener Vertreter durch eine in Ausführung der ihm zustehenden Verrichtungen begangene, zum Schadensersatz verpflichtende Handlung einem Dritten zufügt.

Der Verein hat keine Vereinsordnung. Sollte eine erlassen werden, kann dies außerhalb der Satzung erfolgen.

Soweit in dieser Satzung keine besonderen Regelungen getroffen wurden, kommen die §§ 21 bis 29 BGB zur Anwendung.

Die vorstehende Satzung wurde am 21.10.2013 in Aachen von der Gründerversammlung beschlossen.

Hierfür zeichnen als Gründungsmitglieder und erklären gleichzeitig den Eintritt in den Verein:

  • Guerda John-Fleurissaint
  • Christoph Demuth
  • Heinrich Adolf Spinnen
  • Hermann Dressen
  • Margot Demuth
  • Kurt Lindner
  • Peter Brosius